Hochwertige Zahnbrücken in Aachen

Fehlende Zähne können das alltägliche Leben stark einschränken. Mit Zahnlücken fühlen sich die meisten Menschen nicht wohl und vermeiden es, herzhaft zu lachen und dabei die Zähne zu zeigen. Je nachdem, wie groß die Lücken sind und wo sie liegen, können auch die Aussprache und die Kaufunktion beeinträchtigt sein.

Zahnbrücken können diese Lücken schließen. Wie das funktioniert, wann eine Zahnbrücke eingesetzt werden kann, welche Arten es gibt und wie die Behandlung abläuft, erfahren Sie auf dieser Seite.

Was ist eine Zahnbrücke?

Eine Zahnbrücke, kurz auch Brücke genannt, ist ein künstlicher Zahnersatz, der zum Schließen von Zahnlücken eingesetzt wird. Meist lassen sich damit bis zu vier fehlende Zähne ersetzen.

Dafür werden die Nachbarzähne zu Pfeilerzähnen beschliffen, die überkront werden und dann als Halt für die Zahnbrücke dienen. Zahnbrücken sind festsitzender Zahnersatz. Es gibt vier Arten, die sich in Aufbau und Befestigung unterscheiden.

Wann wird eine Zahnbrücke empfohlen?

Kann ein Zahn nicht mehr gerettet werden, oder sind bereits Zahnlücken vorhanden, können diese Lücken mit einer Zahnbrücke geschlossen werden. Für das Fehlen von Zähnen kann es verschiedene Gründe geben: Ein Zahn ist so stark von Karies befallen, dass er trotz Wurzelbehandlung nicht mehr gerettet werden kann, Parodontose hat zum Zahnverlust geführt, oder ein Unfall ist die Ursache.

Zahnlücken können mehrere Probleme verursachen. Nicht nur Optik und Selbstbewusstsein leiden darunter, auch die verbleibenden Zähne können sich verschieben oder kippen. Eine Brücke kann hier helfen. Allerdings müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit eine Zahnbrücke eingesetzt werden kann.

Das Zahnfleisch, die Zähne und der Kieferknochen müssen frei von Entzündungen sein. Außerdem müssen stabile Pfeilerzähne vorhanden sein, an denen die Brücke befestigt wird. Fehlen geeignete Pfeilerzähne, können Implantate als Pfeiler eingesetzt werden.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Zahnbrücke?

Ein großer Vorteil der Zahnbrücke ist die lange Haltbarkeit. Bei guter Pflege kann sie 10 bis 15 Jahre oder länger halten.

Das Einsetzen von Zahnbrücken ist eine bewährte Routinebehandlung. Eine gut sitzende Brücke verteilt den Kaudruck gleichmäßig und stellt die Kaufunktion wieder her. Außerdem schließt sie die Lücke optisch unauffällig.

Es gibt aber auch Nachteile. Zur Befestigung der Brücke müssen die Nachbarzähne beschliffen und mit Kronen überzogen werden, auch wenn sie gesund sind. Am Kronenrand kann sich leichter Karies bilden. Auch die zusätzliche Belastung der Pfeilerzähne kann zum Problem werden.

Vier Arten von Zahnbrücken

Nicht jede Zahnbrücke ist gleich, so wie auch nicht jede Situation gleich ist. Man unterscheidet folgende Arten:

Herkömmliche Zahnbrücke

Die herkömmliche Zahnbrücke ist die häufigste Form und kommt zum Einsatz, wenn Lücken von einem oder mehreren Zähnen geschlossen werden sollen. Dafür müssen natürliche Pfeilerzähne auf beiden Seiten der Lücke vorhanden sein, die beschliffen und mit einer Krone überzogen werden. An diesen Pfeilerzähnen wird die Brücke mit den künstlichen Zahngliedern befestigt. Die herkömmliche Zahnbrücke ist stabil genug, um auch Backenzähne zu ersetzen.

Extensionsbrücke

Bei einer Extensionsbrücke wird der fehlende Zahn nur von einer Seite getragen. Dafür wird der Pfeilerzahn beschliffen und mit einer Krone versehen, an der das künstliche Zahnglied befestigt ist. Da die Brücke nur einseitig gestützt wird, kann eine Hebelwirkung entstehen. Dadurch kann sich die Krone lockern, oder der Zahn kann brechen.

Klebebrücke

Die Klebebrücke gilt als besonders zahnschonende Variante. Das künstliche Zahnglied wird an kleinen Flügeln aus Metall oder Keramik befestigt, die auf die Rückseite der Nachbarzähne geklebt werden. Bei dieser Methode werden keine Kronen benötigt.

Der große Vorteil: Die gesunden Zähne müssen nicht beschliffen werden. Der Nachteil: Die Klebebrücke hält nur so gut wie die Klebeverbindung. Bei starker Belastung kann sie sich lösen. Deshalb ist diese Brücke nicht für Patienten geeignet, die stark mit den Zähnen pressen oder knirschen.

Implantatgetragene Brücke

Bei einer implantatgetragenen Brücke dienen Implantate statt natürlicher Zähne als Pfeiler. So lassen sich auch größere Lücken schließen, ohne gesunde Zähne zu beschleifen. Zum Beispiel kann eine Brücke mit Zwischengliedern auf zwei Implantaten befestigt werden. Der große Vorteil ist die hohe Stabilität. Allerdings sind zwei Eingriffe nötig: Beim ersten werden die Implantate gesetzt, beim zweiten die Brücke. Da die Implantate in der Zwischenzeit einheilen müssen, kann die Behandlung mehrere Monate dauern.

Wie verläuft die Behandlung bei einer geplanten Zahnbrücke?

Für eine Zahnbrücke sind mehrere Termine nötig. Beim ersten Termin werden die Pfeilerzähne vorbereitet. Das heißt, sie werden beschliffen und gegebenenfalls von Karies befreit und aufgebaut, sodass die Brücke später passt. Außerdem werden die Zahnfarbe und das Material der Brücke festgelegt, und es werden Abdrücke oder ein digitaler Scan genommen. Am Ende des Termins erhalten die Pfeilerzähne einen provisorischen Schutz.

Beim zweiten Termin erfolgt eine Gerüstprobe. Dabei wird sichergestellt, dass die Brücke gut sitzt und es kein Spannungsgefühl gibt. Danach wird die Brücke im Labor fertiggestellt.

Beim dritten Termin wird die Brücke eingesetzt und genau angepasst. Es wird sichergestellt, dass sie exakt sitzt, kein Spannungsgefühl vorhanden ist und ein angenehmes Kaugefühl besteht.

Wie pflegt man eine Zahnbrücke?

Die Reinigung der Brücke ist sehr wichtig. Verwenden Sie neben Zahnbürste und Zahnseide zusätzlich Zahnzwischenraumbürsten oder spezielle Zahnseide für Brücken. Besonders gründlich sollten Sie den Spalt zwischen Pfeilerzahn und künstlichem Zahn reinigen, denn dort sammeln sich oft Speisereste und Bakterien an.

Mit gründlicher Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Zahnarzt kann eine Brücke viele Jahre halten.

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